| Le CAFE PHILO de Jakob Mytteis |
| 4 novembre 2009 ... Die aktuelle Bewegung der Studenten in Österreich |
Habe Kontakte zu den streikenden Studenten. Aller Wahrscheinlichkeit nach kommen 2-3 um uns zu berichten. Thematik: Sinn von Bildung und Ausbildung,dessen Reduktion auf Eingliederung in den Arbeitsmarkt,Freiheit von Woissenschaft und Forschung,Dynamik von spontanen Massenbewegungen (historisch und aktuell),Menschenrecht auf Bildung,Existenrtielles Recht seiner Berufung zu folgen,wie stehts diesbezüglich mit dem Proletariat (muss sich "verdingen") ?,etc. |
| 14 octobre 2009 ... Ist die Kunst eine Sprache? |
THEMA: DAS NICHTS Nach Heidegger, der es anschneidet |
| 2 septembre 2009 |
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SUJET: Le premier cours de Heidegger à l'université de Fribourg (Allemagne) en 1929: "Qu'est-ce que la métaphysique ?"
EXPOSÉ (30 min) :Jakob Mytteis RÉSENTS: Jakob,Larissa,Nadja,Werner,Rudi,Ali,Knut
Heidegger part des sciences et de leur thème : Les ÉTANTS (Seiende) et sinon -RIEN. Les sciences dans leur pensée logique ainsi que la philosophie et la métaphysique habituelle ne thématisent QUE les étants ou l'ÈTANT et sinon - RIEN . L'ÉTANT est QUELQUE CHOSE dans le TOUT du MONDE.La pensée traditionelle et habituelle tourne autour de cela et de RIEN d'autre.Même Dieu,vu sous cet angle, devient un tel étant. Il constate que c'est insistance de la science qui voit "le reste" comme un NEANT dont on ne saurait parler. Il constate en autre que justement cette insistance CONSTITUE le NEANT. Or:Les lois de la logique excluent d'en parler. En effet: Le Néant serait "une chose" dont on pourrait A LA FOIS dire qu'elle est et qu'elle n'est pas. Ceci est exclu par la logique notamment dans le "principe de la non-contadiction" (Satz vom Widerspruch) qui dit: On ne peut PAS dire à la fois et du même point de vu d'une chose qu'elle EST et qu'elle N'EST PAS . Le concept ou l'idée du NEANT devient donc une ABSURDITE ,du moins selon la logique traditionelle (Aristote).
Heidegger a l'audace de décider qu'il mènera sa PENSEE en dehors de la logique qui ne couvre pas tous les domaines de la pensée humaine ! Contre la logique habituelle il décide aussi que ce n'est PAS la NEGATION qui donne l'idée du NEANT mais le NEANT lui-même qui rend la négation (logique) possible. Reste, pour ainsi dire, a rendre l'évidence du NEANT en montrant qu'on peut faire L'EXPERIENCE PERSONELLE du NEANT-même. Pour lui DANS LA PEUR ou le néant nous rencontre authentiquement dans l'ETANT et l'ÊTRE qui nous ÉCHAPPE ! Il développe celà dans une longue description philosophico-psychologique du phénomène de la peur,qu'on peut partager ou non. Peu de nous ne l'ont partagé
Pour ma part je considère que l'expérience du néant peut aussi être faite par de (nombreuses ) autres voies.Mais je ne la pense pas évitable. Restons en là pour l'instant pour n'ajouter que qu'il il démontre que c'est justement l'APPARITION du NEANT dans l'ÊTRE qui seule met en relief la fragilité,la contingeance,la non -nécessité, soit l'étonnement,la questionnabilité, le miracle de l'ETRE.
Il constate que,en pensant ainsi nous sommes en plein dans la TRANSCENDANCE et dans la METAPHYSIQUE bien au delà et beaucoup plus profondément que dans la philosophie occidentale de Platon jusqu'à Nietztsche puisque nous partons non pas de l'intellect et d'un sujet (abstrait et faisant abstraction) mais de notre DASEIN (être-là) lui même (comme le voulaient aussi Kierkegaard,Pascal,les mystiques,des philosophies de l'Est)
Ainsi il pose en dernière phrase la question: "POURQUOI IL Y A -T-IL L'ETANT ET NON PAS PLUTÔT RIEN?" (Warum ist überhaupt Seiendes und nicht vielmehr nichts)
Ce sera le point de départ de sa philosophie de l'être |
| 6. August 2009 ... Frage der Ontologie (Wissenschaft des Seins) |
VORAUSPLANEND FÜR SEPTEMBER: Thema: FRAGEN DER ONTOLOGIE ( =Wissenschaft vom Sein ) Grunderfahrung: Ich bin da in der Welt, im Da-Sein mit Anderen in der Welt. Ich habe mir nicht selbst das Sein gegeben. Ich bin der Welt ausgeliefert.
ERSTAUNEN: Ich bin da .Die Notwendigkeit meines Seins entspringt nicht mir selbst. Ich bin nicht aus mir selbst notwendig. Warum bin ich überhaupt und nicht viel mehr nicht ? Könnte nicht die Welt sehr gut ohne mich bestehen und auskommen? Wird sie das nicht ,wenn ich einmal nicht mehr im Dasein in der Welt bin ? Dennoch habe ich doch in meiner
Kontingenz (= nicht aus mir selbst notwendig sein) eine Gewisse
Notwendigkeit. Nicht dass die Welt mich
"bräuchte", aber es waren durch bestimmte nicht aus mir
stammende Ursachen die notwendigen und ausreichenden Bedingungen
vereinigt, dass ich zum Sein kam (erfolgreiche Zeugung, erfolgreiche
Geburt, etc). Diese Ursachen hatten wieder Ursachen ,die sie
ermöglichten, waren aber ebenfalls nicht aus sich selbst notwendig. Wir kennen von der Welt nur
Stückwerk, niemand und auch nicht die Menschheit kennt die Welt ganz
und kann sie beurteilen. Niemand kann die Welt ganz kennen oder gar
"von außen" als Ganzes beurteilen. Wir sind immer in der
Welt, der Welt ausgeliefert und gewissermaßen Teil der Welt. So kann man auch bezüglich der Dinge sagen: Warum ist überhaupt dieses oder jenes und nicht vielmehr nicht ? Denn auch die einzelnen Dinge erscheinen uns nicht als aus sich selbst notwenig, insofern als jedes ein durch andere Dinge und Umstände Verursachtes ist. Ist die Welt als Ganzes aus sich
selbst notwendig ?Wie sollen wir das beurteilen? Wir kennen sich ja
nicht als ein Ganzes sondern nur als eine Verkettung einiger uns
bekannter Phänomene, Erscheinungen, die wiederum eine Verkettung
einander gegenseitig bedingender, verursachender Dinge und Umstände
sind, die zwar notwendige Folgen ihrer Ursachen sind, von denen aber
keines aus sich selbst notwendig erscheint. Bis hierher könnten sich etwa
materialistische Atheisten und Theisten einig sein. Für beide ist
aber hier die Grenze erreicht, so dass beide gestehen müssen dass
ihre jeweilige These (Gott oder Materie verso Energie als das
"aus sich selbst Notwendiges" ) nicht beweisbar erscheint,
da das Ganze uns nie als beurteilbares Phänomen selbst gegenüber
tritt. Kann trotzdem über das DING AN SICH, wie Kant es nennt, oder DAS GANZE und DEN GRUND oder GOTT überhaupt geredet werden? Viele verneinen es . Andere behaupten ,dass es möglich ist. Womit begründen sie es, wie meinen sie es ? Diese Frage als die gewissermaßen letzte und weitgehendste Frage sollte uns beschäftigen. |
| 1. Juli 2009 ... Schillers Kant-Rezeption |
Thema: "Schillers Kant-Rezeption" oder: Wie sieht Friedrich Schiller Kants "eng" erscheinende Moralvorstellungen ? oder: Wie kommen wir über die strikte Trennung von Pflicht und Neigung hinaus ? Anders formuliert :"Vom Kopf zum Herz" Referent Mag. Phil. Ingolf aus Deutschland Text Schiller: Gewissensskrupel Gerne dient ich den Freunden, doch tu ichs leider aus Neigung, Und so wurmt es mich oft, dass ich nicht tugendhaft bin. Entscheidung: Da ist kein andrer Rat. Du musst suchen, sie zu verachten, Und mit Abscheu tun, was die Pflicht dir gebeut Abstract für Café: Die Kantische Philosophie ist im Bereich der Moral zwar qua Kategorischem Imperativ einem Objektivismus verpflichtet, der aber moralpsychologsich unterbestimmt ist, weil unklar ist welche motivierende Kraft die Achtung vor dem (Moral)Gesetz hat. (Achtung ist bei Kant klarerweise nicht qua Natur gegeben, aber auch kein zwangsläufiges - logisches oder transzendentales - Produkt der Vernunft). Schiller, der Kantianer ist, vesucht dieses Problem dadurch zu lösen, dass er über eine analogische Argumentation im Hinblick auf das Schöne ein objektives Prinzip (der Schönheit) zu finden sucht, das die Idee der Freiheit mit der Schönheit verbindet. Das führt zur Bestimmung der Schönheit als Freiheit in der Erscheinung. Dadurch erweitert er die Reflexionen Kants, der an dem Schönen hauptsächlich unter erkenntnistheoretischem Aspekt interessiert war und bringt die Vernunft auf eine neue Art und Weise ins Spiel, denn Freiheit ist die transzendentale Grundbestimmung von Vernunft. Schiller legt seinen Schwerpunkt nicht auf die Bedingungen menschlicher Erkenntnis, die nach Kant von ihm als Gegebenheiten vorausgesetzt werden, sondern auf die Bedeutung solcher Erkenntnisse für den Menschen als ein Ganzes, für dessen Wollen und Handeln. Damit eröffnet er einen anthropologischen Selbstfindungsrahmen, der eine Synthese von Moralphilosophie und Ästhetik anstrebt. Innerhalb seiner Abhandlung "Über Anmut und Würde" entwirft er als Alternative zu Kants rigoroser Pflichtethik das Ideal der Schönen Seele, die die Pflicht aus Neigung erfüllt. |
| 9. Juni 2009 ... Kritische Würdigung von Kant |
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Nach drei Treffen zu den 3 Fragen Kants (Was können wir wissen? Was sollen wir tun? Was dürfen wir hoffen?) können wir jetzt eine kritische Bilanz ziehen. Es geht darum zu diskutieren ob wir "Kantianer" werden müssen oder : Ob wir die Fragen der
Erkenntnistheorie, der Ethik und der Transzendenz auch anders sehen
können. Wir können uns also neuerlich, quasi von uns selbst aus fragen: 1.)Was ist Erkenntnis? Ist sie möglich? Müssen wir sie "hyperkritisch" wie Kant als etwas darstellen, was letzlich, einerseits nur von den Sinnen ausgeht, andrerseits nur durch einem gewissen Vernunftsfilter (einer Brille, die wir nicht ablegen können ) gefiltert wird. Er setzt ein "Ding an sich" das UNERKENNBAR ist hinter all das. Gibt es einen anderen Zugang zu
allem, eine andere Form von Wahrheitsauffassung? 2.) Was ist Moral oder Ethik? Ist sie ,wie bei Kant nur Pflicht und Wille ? Müssen "Pflicht und
Neigung" oder "Tugend und Glück" getrennt gedacht
werden ? Gibt es einen radikaleren Freiheitsbegriff, der das alles
übersteigt (Kierkegaard, Existentialisten, etc)? 3.) Was eigentlich "Hoffen" und was meinen wir wenn wir hoffen? Müssen wir Gott postulieren um sicher zu sein belohnt zu werden? Gibt es keinen anderen Zugang zum "Unaussprechlichen" ,das öfters aufleuchtet. Ist der Zugang dazu nicht eher sehr individuell sodass das "Transzendente" die verschiedensten Zugänge kennt und auch von "Immoralisten" erlebt werden kann? Kann man nicht etwas tun ,ganz einfach so, ohne "Lohn zu erwarten", weil ichs so will, diesen Sinn nicht "finden" sondern sozusagen "setzen", "stiften" will. Oder einfach spontan so und nicht anders handeln will ? Kann Unsterblichkeit (wir werden unsere Toten wiedersehen (?)) nicht anders gedacht werden als zuerst über diese Lohn-Strafe-Schiene? Ist Freiheit nicht etwas spontan klares was das Kausalitätsprinzip hinter sich im Schatten lässt ?Als Gedankenkonstrukt (Schon die moderne Nano (=kleinst) Physik entdeckt mit erstaunen eine unvorhersehbare "Spontaneität" der Teilchen im Kleinsten. Ohne erkennbare Ursächlichkeit- Sind wir "weniger frei" als die "Natur" ?)
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| 5. Mai 2009 ... Kants Frage: Was dürfen wir hoffen? |
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Szoltan Halasz (BAC 65), Rudolf Dangl (BAC 65), Alexander Graf Kielmannsegg BAC 62 (?), Jakob Mytteis (BAC 65), Charlotte Wagner, Prisca Lienhardt, Nadja Schmied, son amie, Knut Mitis (Wirtschaftskammer i.R.), Larissa Swarovsky (pianiste), 2 nouveaux Messieurs (Peter et...), ce dernier bon connaisseur de Kant.
Sujet: Question de Kant : "Que
pouvons nous espérer
?" L'introduction de Jakob Mytteis était plus longue cette fois-ci, vu la complexité du sujet chez Kant. 2 oeuvres principales chez Kant: "La critique de la raison pure" et "La critique de la raison pratique". Ils se distinguent radicalement. Le premier traite de la raison théorique. Kant y devient le "Alleszermalmer" qui détruit la métaphysique substantielle traditionelle et les "preuves de l'existence de Dieu" traditionnelles. "La chose en soi" (Ding an sich) devient inconnaissable. Le second traite de la raison pratique, radicalement d'une autre nature que la raison théorique. Il y découvre quelque chose qui transcende tout. Il s'agit de cette "voix intérieure" qui nous "dit" à tout moment très clairement ce qui est, ou "serait" à faire ou à éviter. Ce phénomène, qu'on appelle courrament la "conscience morale" (Gewissen) est vécu par lui comme une évidence immédiate et incontournable. Il en fait (un peu comme Descartes le fait avec le "moi") le principe indubitable de sa philosophie et de toute sa pensée. Ce phénomène transcende tous les autres par son indubitabilité immédiate. Nous savons, selon lui, très bien ce qui est à faire et à ne pas faire. Et ce fait est le fait de base qui ne peut être expliqué par aucun autre fait "donné" ou "immanent". Il transcende toute la réalité. Pur Kant, cette "loi morale en nous" est complètement séparée de toutes les autres donnée, purement "empiriques" elles. Elle est notament séparée de notre corps, de nos désirs, de nos instincts, de nos pulsions, etc. La morale est "pur devoir"(Pflicht), complètement séparée de tout intérêt utilitaire, hédoniste (recherche du bonheur), naturel. Le devoir n'a rien à voir avec nos "penchants" (Neigungen) Pflicht et Neigung sont séparés. Partant de ce phénomène de la loi morale (A) en nous, Kant en DEDUIT 3 nécessités (b,c et d): Si A est vrai,b,c et d doivent être vrais. a= la liberté b= l'immortalité c= Dieu a,b et c sont les "postulats de la raison pratique".
La logique est la suivante: (a)Si je peux être "vertueux" (suivre la voix morale intérieure),je dois être libre (et non un "automate") (b)Si je suis vertueux (donc moral sans tenir compte de mon intérêt) j'en souffrirai.(tandis que le vicieux peut jouir d'un "bonheur immédiat").Or:si la morale est vraie,la justice est revendiquée.Si je ne suis pas récompensé dans cette vie, je dois avoir une autre vie pour que justice puisse se réaliser (c)Pour que la justice soit garantie dans l'immortalité,il faut un garant absolument juste et puissant. Puisque la loi morale est indubitablement vraie (A) son implication de justice et la garantie de sa réalisation réelle est vraie aussi: Dieu Ces pensées furent vivement discutées et illustrées dans le débat commun, notament sous l'aspect de la question "Qu'est-ce l'espoir et est il justifié?" L'accent fut mis aussi sur la dimension et l'importance de la pensée de Kant (contemporaine de la révolution francaise), pour fonder les "droits de l'homme et du citoyen" en dehors de la religion traditionelle. Le principe de Kant de "voir en l'autre toujours une fin et jamais un moyen" fonde philosophiquement l'égalité des hommes dans la possibilité morale que chacun trouve imediatement en lui et qui transcende par essence des données immanentes (corps, gènes, situation sociale, race, opinions, etc) vers une "humanité" en chacun et en tous.
Une critique peut néanmoins être formulée. La séparation de notre réalité physique, psychique, sociale,e tc. de la morale aspire à la réunification (Kant est d'accord) Il ne peut voir cette réunification ABSOLUE que dans une vie éternelle dans "l'au delà". Soit. L'aspiration (bonheur immédiat) reste pourtant vive à tout moment pour chacun. Pour cette raison une morale du "devoir pur" sans tenir comte des sentiments peut sembler "inhumaine". Notamment le sentiment de pitié ainsi que le désir d'un bonheur immédiat réclament leur droit. Le bonheur absolu désiré par et pour chacun ne s'annonce -t-il pas (incomplet) déjà "ici-bas" ? Ne sommes nous pas aussi appellés à contribuer à sa réalisation-pour nous et pour les autres ?
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| 3. April 2009 ... Kants Frage: Was sollen wir tun? |
Sujet sur l'éthique en général. Si on parle d'éthique, on suppose en général des critères généraux, valables pour tous les êtres humains et qui sont pour ainsi dire exigées pour chaque individu et connaissables et reconnaissables par chaque individu. La question se pose, si de tels critères existent. Le relativisme, très à la mode, comme relativisme éthique aussi, nie celà, en affirmant parcontre, que chaque sujet a"sa" vérité et "sa" vérité morale aussi. L'individualisme devient total. Dans ce cas interviendrait comme seule éthique un compromis ou un contrat des individus, exigeant que "La limite de ma liberté soit la liberté de l'autre". Ce serait une éthique non plus fondamentale mais contractuelle.(Ceci mènerait aussi vers une idée du droit "positiviste"supposant un contrat entre les individus et non plus un droit naturel comme base)
Une telle position entretient la liberté comme valeur de base Même si on soutient, logiquement ou ontologiquement, que la vérité ne peut pas être pensée comme relative (ni en théorie de la connaissance,ni en éthique) mais n'est pensable que comme absolue, on n'est pas obligé de penser que pour autant elle est "connaissable". Elle pourrait être une exigeance intellectuelle, à laquelle ne correspondrait rien dans les faits ou comme dit Kant, que les "choses en soi" (vérité, dieu, monde) ,tout en étant des "idées-limite" nécessaires à penser resteraient néanmoins inconnaissables. Vaste problème...
Personellement, je vois plutôt une théorie de la vérité comme consensus des penseurs logiques et des scientifiques empiriques. Vérité comme un provisoire permanent,tendant vers un point oméga dans l'infini,qu'elle n'atteint jamais. Quelque chose comme un "cercle herméneutique", un recherche permanente, sachant se perfectionner mais jamais s'arrêter. En éthique, comme "vérité morale" une convergeance, un compromis d'intérêts. Et ceci, devant l'horizon de l'idée d'un seul "absolu" : le respect de la liberté de chacun. Pourtant ,la réalité vécue se heurte souvent à ce que la religion appelle le "mystère du mal" - racisme,fascisme,torture,guerre,meurtre, viol, etc. La révolution francaise a trouvé une formule pragmatique face à celà : "Pas de liberté pour les ennemis de la liberté" |
| 11. März 2009 ... Was können wir wissen? |
Stellt man sich gerade mit Kant diese Frage, tauchen beide philosophischen Traditionen auf (wie letztes Mal besprochen): Die Seins-Philosophie des Altertums und Mittelalters und die Bewusstseins-Philosophie der Neuzeits Seinsphilosophie betreiben bedeutet meist , es für sinnvoll halten ein Sein oder Seiendes anzunehmen, das unseren Sinnen nicht unmittelbar zugänglich ist, dennoch aber (zweifelsfrei ?) IST und wahr ist, wahrer meist, als das was uns die Sinne erscheinen lassen (Reich der ideen bei Plato,das Geistige,das reine Denken,die Idee des Guten als höchste Idee,die alles umfasst,letztlich Gott) Die Bewusstseinsphilosophie der Neuzeit (ab 17.Jhdt) zieht diese Überzeugungen in Zweifel bis zur fast reinen Skepsis auf der Suche nach Gewissheit (Unbezweifelbarkeit ).Auf diesem Weg entdeckt sie aber das ICH als sozusagen unbezweifelbare "Bühne" auf der (mein,unser) Bewusstsein stattfindet ("Descartes "Ich denke,also bin ich").Von ihm aus entwickelt sich der "Rationalismus" (Denken,Vernunft ist alles).Paralell,vom selben Zweifel und ähnliche Skepsis ausgehend entsteht der "Empirismus" (das überprüfbare,wiederholbare Experiment als einzige Quelle von Wahrheit) (David Hume). Beide wirken begründend für die moderne Wissenschaft,die Denken (mathematik,Logik) und Praxis (Experiment zur verifikation) zusammenführt. Als "Zusammenführer" von Rationalismus und Empirismus gilt Kant. Nach einer ziemlich "skeptischen" Erkenntnistheorie (in der "Kritik der reinen Vernunft") in der er z.B. die Gottesbeweise zu widerlegen anstrebt führt er die Philosophie des Bewussseins dann aber dennoch zum Seinsdenken zurück,indem er das "Ding an sich" annimt das nicht mit Sinnen oder Vernunft unmittelbar erkennbar ist aber dessen unzweifelhafte Existenz dennoch angenommen wird.Man könnte es auch das "Unaussprechliche" oder "Unergründliche" nennen dessen Sein wir in unzweifelhaftigkeit ahnen und fühlen.Dies wäre letzlich ein erspüren des "Transzendenten" in uns und jenseits von uns und der Sinnenwelt.Sozusagen ein Gottesbegriff "gereinigt" von allem allegorischen oder bildhaften Charakter .Wir finden den "deus absconditus" den unbegreiflichen Gott,den "deus semper major" -Gott ist immer grösser (als unsere Vorstellungen von ihm) des Thomas von Aquin,in der "docta ignorantia" in der gelehrten Unwissenheit (Nicolaus von Cues) wieder- im Kantschen "Ding an sich" |
| 11. Februar 2009 ... Was ist und warum überhaupt Philosophie? |
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Philosophie : von "Philos",Freund und "Sofia",Weisheit Nach dem Denken in Mythen tritt etwa 800 v.Chr. in Griechenland das (wissenschaftliche) Philosophieren auf. VORSOKRATIKER : "NATUR-DENKEN" Man sucht (ziemlich naturwissenschaftlich, physikalisch denkend ) was denn der LETZTE GRUND von Allem sei. Auch heute wird man immer auch die Physik und Astrophysik und Kosmologie beiziehen müssen (sowie Biologie,etc.) 2.)SOKRATES, PLATO, ARISTOTELES und die ganze anike und mittelalterliche Philosophie nach ihnen ,bis zur Renaissance (500 v.Chr bis 1500 n.Chr.) : "SEINS-DENKEN" Diese Philosophie ist geprägt vom Gedanken, dass es sinnvoll ist etwas als seiend anzunehmen, ein Sein anzunehmen, das uns nicht unmittelbar durch die Sinne gezeigt wird aber dennoch existiert, ja wesentlicher sein kann als die bloss "trügerischen" Bilder des "Scheins", die den Sinnen zugänglich sind . 3)MODERNE Philosophie (ab dem 16 Jhdt bis Heute): "BEWUSSTSEINS-DENKEN" Ausgangspunkt: der skeptische Zweifel am sinnlich nicht wahrnehmbaren (antimetaphysisches, sensualistisches, subjektivistisches Denken). Stark geprägt von David Hume (Empirismus). Radikalste Form: kein Ding, kein Ich, kein Gott . Was bleibt ist "ein Bündel von Eindrücken" ,die die Empirische Wissenschaft verifiziert (oder falsifiziet),sodass ein Wissenschaftliches (aber jeweils immer provisorisches) Weltbild entsteht. Wer heute philosophiert muss sich natürlich nicht dem (empiristischen) Zeitgeist blind unterordnen. Wir werden zu prüfen haben ,wieweit nicht "ewige Wahrheiten", wie sie uns das Seins-Denken der Antike und des Mittelalters zeigen will, nach wie vor sinnvoll denkbar bleiben. Nach dem "Wahrheitsdenken" wird auch das "Freiheitsdenken" herauszuarbeiten sein. |
| 9. Oktober 2008 ... Wahlen Österreich / Internationale Finanzkrise |
Am Anfang wurde die österreichische Wahl analysiert, insbesondere die Erfolge der (immer noch nationalen ?) Rechten. Klar wurde, dass dies Protestwählerstimmen waren (verbittert von 18 Monaten Stagnation, Misstrauen gegen Politiker und EU). Wer Wut hatte wählte die "Wütenden"(Standard)- und nicht die schläfrigen Grünen (=Fehlen einer offensiven volksnahen Opposition von Links und unten). Neben Vergangenheit von Haider (und Famile) sowie Strache (Burger-NDP-etc) kam auch zur Sprache dass diese Parteien auch echte(?) volksnahe soziale Ansprüche hätten. In der Folge kam die internationale Finanzsituation ins Gespräch. Thomas Brousek (Immobilien-Unternehmer) klärte uns ausfühlich über die Mechanismen der faulen Kredite, der Blase, etc im amerikanischen Immobiliensektor auf (Ausgangspunkt der internat.Krise) Er vertrat allerdings den Standpunkt,dass die Krise vergangen sei, und nun alles, positiverweise, auf den Boden (Klarstellung) käme. Dieser Standpunkt wurde nicht unbedingt geteilt,in anbetracht der Gefahren ,die nun auf ALLE zukämen. Ein Konjunkturpaket durch die nächste Regierung (und die EU) wurde von Jakob verlangt. Auch Ewald vertrat ein wenig den Standpunkt, als wären NUR Aktionäre betroffen. Dem wurden Beispiele aus der Krise 1929 entgegengehalten, wo ALLES zusammenbrach (Mit den Banken und Sparkassen auch die Produktion = Massenarbeitslosigkeit). Die Folge war damals der Krieg-er "rettete" die Wirtschaft durch Staatsaufträge (WAFFEN). Auch heute kann die Wirtschaft durch Staatsaufträge (Autobahn Prag, soziale Wohnbauten, Spitäler, Schulen, Forschung, Sonnenenergie, Windenergie, Hochgeschwindigkeitszüge, etc) gerettet werden und so Rezession und Arbeitslosigkeit bekämpft werden. |
| 11. September 2008 ... Was ist Zufall ? |
In einer ersten Phase wurde versucht gemeinsam den Zufall zu definieren. Man sprach von einem unvorhersehbaren und unkalkulierbaren Ereignis, welches zwar in seiner unmittelbaren Verursachtheit nachträglich erkannt werden kann, nicht aber in seiner grundsätzlichen Verursachtheit. (dass die Roulettekugel physikalischen Gesetzen gehorcht ist klar, warum sie aber in diesem Fall gerade auf 13 fällt ist nicht klar erkennbar).Oder (Nadja): Dass ich heute und gerade heute im Zug den Mann meines Lebens kennenlerne(er sitzt mir gegenüber), ist in seiner letzten Ursächlichkeit nicht erkennbar. Zuerst kamen jene zu Wort, die in den Zufallsereignissen jeweils einen verborgenen Sinn sahen. Es macht Sinn, es musste so kommen,es ist eventuell Lohn oder Strafe. Es wurde auch an den Schicksalsglauben des Altertums erinnert,das Fatum, sowie an das :"Es war im Buche des Lebens verzeichnet" der Moslems. Hier kam synthetisches Denken zu Wort: Ziemlich ausführlich wurde auch auf bestimmte verblüffende Paranormale Ereignisse eingegangen (Als mein Grossvater starb,blieb die Uhr stehen) Derartiges war aber teils umstritten. Die mehr analytisch-wissenschaftlich Denkenden hielten entgegen,dass sehr vieles,mit mehr oder weniger grosser Wahrscheinlichkeit passiert,ohne dass man einen verborgenen Sinn suchen müsse. Täglich sterben x Menschen und y Uhren bleiben stehen.So können sie manchmal in der Sterbestunde eines Menschen stehenbleiben.Wie oft das etwa vorkommen wird,kann man ausrechnen. Von da war es nur mehr ein Schritt zum Determinismus. Wenn alles als Ursachen -Wirkungs-Kette passiert,ist unser Freiheitsgefühl vielleicht illusion,was auch diverse neurologische Untersuchungen nachzuweisen versuchen: Was ich tun werde ,habe das Gehirn schon entschieden ,bevor der bewusste Wille einsetzt. Nach der Pause wurde die Diskussion vertieft. Insbesondere wurde auf folgende uralte Problematik hingewiesen. Wenn alles bloss Ursachen-Wirkungs-Kette ist,kann man ständig auf eine vorherige Ursache zurückgehen. Gibt es aber keine erste Sache, die nicht ihrerseits wieder verursacht ist,so führt dies zu einem sogenannten "Rekurs ins Unendliche", der eine Aporie (=Ausweglosigkeit) und Absurdität des Denkens darstellt. (darauf beruht Aristoteles' "Unbewegter Beweger" -Gott- der "causa sui" (Ursache seiner selbst) und aller anderen Dinge ist ) In einer weiteren Phase kamen wir durch eine Intervention Nadjas (Beispiel: Im Zug treffe ich zufällig den Mann meines Lebens,weil er gegenüber sitzt) zu einer weiteren unhinterfragbaren Vertiefung ins Existentielle. Nicht nur dieses Beispiel in dem ihr etwas "zustösst",sie ohne ihr Zutun und ohne ihre Absicht "etwas trifft",sondern jede Minute des Lebens IST SO GEARTET. Weder durch analytisch-deterministische ,noch durch Theistische Überlegungen kann hinter die EXISTENTIELLE URSPRÜNGLICHE ERFAHRUNG zurückgegangen werden, dass wir ständig (gutem und Schlechtem ) AUSGELIEFERT sind,dass uns die Ereignisse TREFFEN und BETREFFEN. Das ist in seiner ERST-GEGEBENHEIT der EXISTENZ durch nichts hinterfragbar und auch nicht abstreitbar. Aus dieser ersten und letzen Tiefe des Daseins schöpft die Existenzphilosophie (Dasein,Tod,Absurdes) Kierkegaards, Heideggers, Sartres, ihre unumgängliche Überzeugungskraft. Alles fragene und erklärende Denken kommt nachher. |
| 14. August 2008 ... Ist die Kunst eine Sprache? |
Einleitungsreferat . Dinah Schilhan (BAC 2008) Ist die Kunst eine Sprache? Will sie etwas sagen? Will sie etwas anderes sagen als sich selbst? Will sie die Seele des Künstlers ausdrücken? Hat sie eine Botschaft? Wen will sie erreichen? Will sie in Gesellschaft, Politik eindringen? Will sie etwas erreichen, verändern? Oder ist sie einfach nur sie selbst? Zielgerichtetheit ohne Ziel? Nach dem unendlichen strebend? Die ewige Schönheit andeutend, vorausahnend? Ewige Gesetzen der Harmonie, die im Sein verankert sind ausdrückend? Oder will sie all das nicht? Ist sie Schrei in der Wüste? Richtet sie sich an niemand? ist ihr alles egal? Steht sie in der Welt, sinnlos, absurd, wie dieser Stein? Dieser verlauste Vogel? Für nichts und für niemand? einfach so? |
| 10. Juli 2008 ... Männlichkeits- und Weiblichkeits-"Wahn" verso Biologisch-Psychologisch-Ökonomisch-soziologische Realität |
Einleitung Inge Bratusch Marrein (geb.Pessl, Psycholofgin,BAC 65). Sie stellte heraus,dass,nachdem ja immerder Gegensatz "alles ist angeboren"-"alles ist anerzogen",bestand,man etwa um 68 wieder alles im sozialen sah. Wenn man dem Buben die Puppe gibt und dem Mädchen das Auto und die Pistole, ändert sich alles. Das Mädchen griff bald nach der Puppe und der Bub nach dem Auto. So erschien eben wieder das BEIDES gilt :angeboren UND anerzogen. danach gab es verschiedene persönliche Berichte von Karrierefrauen und Hausmännern. Dennoch waren sie jeweils durchaus Vollfrauen und Vollmänner. Im übrigen wurde auf eine Studie verwiesen,nach der Frauen,trotz aller Emanzeninitiativen,nach wie vor Macho-Männer als Partner vorziehen (vielleicht für zu hause aber besser den softie mit finanzerfolgern im Beruf) Auch der Ungerechte Frauenlohn (23% weniger) wurde thematisiert. Für kosten bei Schwangerschaft, Stillen, etc. hat der Staat aufzukommen |
| 8. Mai 2008 ... Was ist Wahrheit? |
Beim letzten Café Philo am 8. Mai gab es eine offizielle Vorsitzübergabe! Auf Wunsch von meinem Mitphilosophen Jakob Mytteis, habe ich nun den Vorsitz des Café Philo übernommen und Jakob Mytteis taucht in die weniger "autoritäre" Position eines "einfachen" Philosophierenden ein. Wir erläuterten während eines zweistündigen Beisammenseins die verschiedenen Anschauungen über die Bedeutung der Wahrheit. "Ist Wahrheit gleichzusetzen mit Fiktion? Kann es Fiktion überhaupt ohne Wahrheit geben? Oder ist Wahrheit in ihrer Vielfalt einfach nur Wahrheit und liegt die Subjektivität und Objektivität nur in den Augen der Betrachter?" Die Runde war diesmal sehr klein: Beide Jakobs, Bernd, Werner, Knut, Prisca und Larissa - doch umso fruchtbarer war die Diskussion. Gegen Ende gesellte sich auch Président Ferdi zu uns und konnte mit Überraschung das positive Feedback zum aller ersten Café mit neuem Vorsitzenden mitanhören. Jakob Mytteis und ich, hoffen auf diesem Weg wieder mehr Besucher ins Café Philo zu locken um beweisen zu können, dass die Vorurteile die über das Café Philo kursieren nichts weiter als eben nur Vorurteile sind! Vielen Dank und Herzlichste Grüße! Jakob-Moritz Eberl |
| 10. April 2008 ... Was ist Recht? |
Donnerstag wars interessant, relativ gut besucht, in herrlichem Rokokoambiente, mit sehr gutem Buffet... (Sita,Maria,Ferdi,M.Mille von der Botschaft,Jakob Eberl,etc) Von unserem Café nur Kollegin Schreiber (BAC 65). Der Vortragende, Herr Professor Schwind, ist ein feiner alter Herr mit sehr viel Erfahrung. Dass er streng gewesen sein soll habe ich dort auch von anderer Seite gehört. Er ist schon s e h r alt (94 !) hat es aber doch gut geschafft. Es ging in seinem Vortrag weniger um das Recht als um die Gerichtbarkeit, die in ihrer Entwicklung sehr pragmatisch analysiert wurde. Insbesondere kam zur heutigen Zeit heraus, dass die Gesetze immer schneller und schlampiger verfasst, beschlossen und geändert werden sodass die Richter ein wenig den Respekt davor verlieren.So entsteht auch grössere individuelle Entscheidungsfreiheit des Richters. Ebenso kumulieren die Widersprüche zwischen einzelnen Ländern (z.B im scheidungsrecht) sowie zwischen EU Gesetzen und Mitgliedsstaaten. Wo sind die Zeiten, wo noch der Stammeshäuptling oder das "Thing" entschied und man jeden persönlich kannte...? Unser Beitrag ging in Richtung Geschichte der Rechtsphilosophie. Wie wird Recht und Jurisprudenz grungelegt ( Gott,Natur oder freier Vertrag freier Individuen- citoyens). Gibt es ein immer gültiges Recht um das herum die praktische Gesetzgebung kreist? Oder gilt die rein relativistisch-pragmatische Sicht Dazu noch (jetzt): Folter, Todesstrafe, Armeezwang... Und wie ist das dann so mit der Mehrheit? Nürnberger Gesetze? Entartete Kunst?-Hitler wurde ja angeblich mehrheitlich gewählt. Das war eine art religiös (Nazimystik) und "Naturrechtlich" (Rassen, Entartung, Unzucht wider die Natur...) begründete "Rechts" Auffassung. Das Rechtsempfinden ändert sich. Im Rokoko durfte man die Brust zeigen aber nicht den Knöchel.heute dürfen schon die Kinder die Plakate mit nackten sehen.Homosexualität ja,Pädophilie nein,Sodomie nein.Wird sich das auch noch ändern ?Früher Porno verboten,heute erlaubt. Strafe oder Resozialisierende Therapie? Mit welchem Recht überhaupt staatsgewalt ? Würde ein Anarchist argumentieren.Und da gibts linke ("In der Freiheit siegt die Vernunft"- wohl illusionär) und Rechte (Sozialdarwinismus, Recht des Stärkeren, Macchiavellismus-historisch im wilden Westen z.B., bevors Sherriffe gab) - daher auch liberale waffengesetze in den USA,oder Militärwaffe im Schrank zu Hause - wie in der Schweiz. Recht ist nicht immer evident,Gewissen schon? Wie ist es mit dem pflichgetreuen SS-ler der Juden quält und denkt gutes zu tun für den Führer. Relativismus des Gewissens? Der andere foltert eben für Stalin,der dritte will das überhaupt nicht. Oder natürliches (quasi angeborenes klares Gewissen) das dann durch fremde und eigene Schuld deformiert wird. Oder Kants Vernunftsgewissen? Kann es fehlgehen?Manchen geht es ab, so zu fühlen wie er meint.Ma kann eben auch denken Gewalt ist als Mittel einsetzbar. Wo aber ist die Grenze? Wie ist denn das mit den Menschenrechten, an die wir anciens wohl mehrheitlich glauben? Auf welche unzweifelhafter Basis gründen denn sie? oder sind sie selbst die basis? Ähneln sie nicht den 10 Geboten? Dem Gebot der Nächstenliebe? Ist es nicht äusserst Gefährlich sie anzuzweifeln? Viele Fragen...! Jakob Mytteis |
| Vergangene Themen |
13.03.2008: "Der Existenzialismus" (Kierkegaard, Heidegger, Sartre, Camus, Jaspers, Gabriel Marcel) 14.02.2008: "Psychologische und massenpsychologische Ursachen von Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus" Les comptes rendus des précédents Cafés Philos seront bientôt disponibles ici. |
| Responsable : |
Jakob Mytteis (Bac 65) |
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| Prochains Café Philo : |
toutes les dates ici Café Freud Berggasse 17 1090 Wien |